Mit zusätzlicher Vorsorge gesetzliche Rente aufbessern

 

 

Zusätzliche Altersvorsorge wird schon seit langem steuerlich gefördert. Mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz wurden nun die Fördermöglichkeiten erweitert.

Mehr Beiträge für Betriebsrenten steuerfrei ansparen

Ab 2018 können jährlich Beiträge in Höhe von 8 % der Beitragsbemessungsgrenze steuerfrei in eine Pensionskasse, einen Pensionsfonds oder eine Direktversicherung eingezahlt werden. Sozialversicherungsfrei bleiben wie bisher jedoch nur Beiträge bis zu 4 % der Beitragsbemessungsgrenze. In 2018 können damit 6.240 € (8 % von 78.000 €) steuerfrei eingezahlt werden, davon 3.120 € auch sozialversicherungsfrei. Gefördert werden sowohl zusätzliche Beiträge des Arbeitgebers als auch Beiträge aus Entgeltumwandlungen des Arbeitnehmers.

Arbeitgeber werden zuschusspflichtig

Bei Entgeltumwandlungen zugunsten einer betrieblichen Altersvorsorge spart der Arbeitnehmer  Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge. Auch der Arbeitgeber muss weniger zahlen. Doch die ersparten Beiträge muss er künftig weitergeben: Ab dem 1. Januar 2019 ist für alle neuen  Entgeltumwandlungsvereinbarungen ein Zuschuss in Höhe von 15 % einzuzahlen, soweit Sozialversicherungsbeiträge eingespart wurden. Ab 2022 ist der Zuschuss auch für alle bereits bestehenden Vereinbarungen zu leisten.

Neue Förderung für Betriebsrenten

Ab 2018 gibt es für zusätzliche Altersvorsorgebeiträge des Arbeitgebers (mindestens 240 Euro und  maximal 480 Euro pro Jahr)  einen neuen staatlichen Zuschuss, den BAV-Förderbetrag. Dieser beträgt 30 % des Arbeitgeberbeitrags (also mindestens 72 Euro und maximal 144 Euro) und wird dem Arbeitgeber erstattet. Im Ergebnis zahlt der Arbeitgeber nur 70 % des Altersvorsorgebeitrags. Förderfähig sind Arbeitnehmer in einem ersten Dienstverhältnis, deren laufender Arbeitslohn monatlich maximal 2.200 Euro beträgt. Steuerfreie oder pauschalbesteuerte Lohnbestandteile sowie sonstige Bezüge wie Weihnachtsgeld bleiben dabei unberücksichtigt. Für den Arbeitnehmer ist der zusätzliche Arbeitgeberbeitrag steuer- und regelmäßig auch sozialversicherungsfrei.

Riesterförderung wird verbessert

Die Grundzulage wird ab 2018 von 154 Euro auf 175 Euro erhöht, die Kinderzulage beträgt wie bisher 300 Euro je Kind (185 Euro für vor dem 1. Januar 2008 geborene Kinder). Kleinbetragsrenten aus Riester-Verträgen dürfen künftig mit einer Einmalzahlung zu Beginn der Auszahlungsphase abgefunden werden. Die Auszahlung ist zwar voll steuerpflichtig. Sie wird jedoch durch die sogenannte Fünftelregelung ermäßigt besteuert. Betriebliche Riester-Renten sind ab 2018 in der Auszahlungsphase nicht mehr in der gesetzlichen Krankenversicherung beitragspflichtig.

(Stand: 12.01.2018)

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